Allgemein

Physiotherapie

Die Aufgabe eines Physiotherapeuten besteht darin, den Menschen in seiner Gesamtheit wahrzunehmen; seine Probleme im Alltag und seine Symptomatik (Schmerzen, Bewegungseinschränkung,…) zu analysieren, anschließend zu behandeln und ein wieder auftreten der Beschwerden zu vermeiden.

Zur Analyse gehört eine ausführliche Anamnese, eine Beurteilung des Bewegungsverhaltens und ein erheben der Faktoren, die zu den jeweiligen Beschwerden führte.

Die Behandlung ist Patienten angepasst. Je nach Beschwerdebild kommen verschieden Behandlungstechniken zum Einsatz. Es mag ja sein, dass viele Patienten die gleiche Diagnose haben, aber jeder Patient hat eine andere Geschichte die zu seinem Problem führte. Daher sollte klar sein, dass jeder Patient eine individuell abgestimmte Betreuung braucht.
Für die schnellst mögliche Genesung ist die aktive Mitarbeit des Patienten von großer Bedeutung.

Die Vorbeugemaßnahmen (Prophylaxe) müssen so gewählt sein, dass es zu keinem neuerlichen Rückfall kommen kann.
Darunter versteht man den Ausgleich von muskulären Dysbalancen (z.B. Wirbelsäulenbeschwerden, Schulterinstabilität,…), Verbesserungen von Fehlhaltungen (z.B. Fußdeformitäten, Beinachsenabweichungen, Wirbelsäulenverkrümmungen,…); Beratung über Ergonomie am Arbeitsplatz.

Physiotherapie in der Neurologie

In der neurophysiologischen Bewegungstherapie werden sensorische und motorische Fähigkeiten gefördert, um im Alltag ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit wieder zu erlangen.