Zusatzausbildung

Manuelle Therapie nach G. Maitland:
Das Maitland® Konzept ist ein Konzept der Manuellen Therapie zur Befundaufnahme und Behandlung von Funktionsstörungen im Gelenk-, Muskel-, und Nervensystem.
Die Besonderheit des Konzeptes liegt in der Verknüpfung der individuellen und angepassten Befunderhebung und Behandlung des Patienten mit den klinischen Erfahrungen des Therapeuten und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Neben den passiven Gelenkmobilisationen und -manipulationen an den Extremitäten und der Wirbelsäule, werden neurodynamische Techniken, Muskeldehnungen, stabilisierende Übungen und individuell adaptierte Heimprogramme eingesetzt.

Sportphysiotherapie:
Bei der Sportphysiotherapie steht die Behandlung von Sportlern im Vordergrund, gemeint sind sowohl Leistungssportler als auch Hobbysportler.
Da es nach einer Verletzung sehr schwer ist wieder ins Sportlerdasein einzusteigen, ist es die Aufgabe des Sportphysiotherapeuten, durch eine spezifische Auswahl an Übungen den Sportler in seinen Sport wieder zurückzuführen.

Trigger Punkt Therapie:
Ein Trigger (Auslöser) ist ein Bereich eines Muskels, der Schmerz Empfindungen bei Druck oder Reiz an einem anderen Teil des Körpers erfahren läßt. Bei der Trigger-Punkt-Therapie wird Druck auf diese Punkte ausgeübt und führt so zur sofortigen Lösung von Spannungen und verbessert die muskuläre Funktion.

Applied Kinesiology:
Bei der AK handelt es sich vorwiegend um ein diagnostisches Konzept. Wo mittels Muskelfunktionstests versucht wird die körperliche Dysfunktion festzustellen. Mit gezielten Provokationen und Behandlungsreizen wird die Funktion des gesamten körperlichen Mechanismus wieder hergestellt.

McKenzie:
McKenzie ist der Name eines neuseeländischen Physiotherapeuten, der ein spezielles Konzept zur Behandlung von Patienten mit Wirbelsäulenproblemen, v.a. Bandscheibenproblemen entwickelt hat. Das McKenzie Konzept ist eine hervorragende Ergänzung zum manuellen Therapie Konzept von Maitland.

Mulligan:
Mulligan ist eine Kompination aus aktiver Bewegungstherapie und passiven Mobilisationstechniken. Dieses Konzept, hilft Patienten vergessene physiologische Bewegungen wieder zu erlernen.

PNF (Propriorezeptive Neuromuskuläre Faszilitation):
PNF ist eine aktive Bewegungstherapie. Da Bewegungsabläufe sehr komplex sind, werden sie in verschiedene Bewegungsgrundmuster (Pattern) zerlegt. Diese Pattern verlaufen dreidimensional und diagonal durch den gesamten Körper. Sie können mit verschiedenen Techniken isoliert stimuliert und trainiert werden, um sie dann wieder in einen komplexen Bewegungsablauf zu integrieren.

Einsatzgebiet sind alle Erkrankungen des peripheren und zentralen Nervensystems (z.B. periphere Nervenläsionen, Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Multiple Sklerose,…).

Spiraldynamik:
Spiraldynamik ist ein erlernbares Konzept der „anatomisch richtigen Bewegung“. Die Wahrnehmung und das Wiedererlernen der dreidimensionalen Bewegung eines Gelenks und das koordinative Zusammenspiel der einzelnen Muskeln bzw. Muskelgruppen ( spiralige Verschraubung, Dehnspannung,…) ermöglichen ein strukturelles Gleichgewicht wieder herzustellen.

So können Fehlbelastungen im Alltag, die zu chronischen Überlastungssymptomen ( Muskelverspannungen, Schmerzen,…) Führen, korrigiert werden.

Cranio Sacrale Therapie:
Die Cranio Sacrale Therapie ist eine ganzheitliche Körpertherapie, die aus der Osteopathie stammt. Sie wurde von dem amerikanischen Arzt, Dr. W. G. Sutherland, Anfang der 20 Jahre entwickelt.

Cranio Sacrale Therapie wirkt regulierend. Der Therapeut berührt während der Therapie sanft verschiedene Bereiche des Schädels (Cranium), er versucht Blockaden zu spüren und aufzulösen, damit der Rhythmus wieder ungehindert in Fluss kommt und der Mensch gesunden kann.